Deo ohne Aluminium

Deo ohne Aluminium

Der Alltag kann einen ganz schön ins Schwitzen bringen. Egal ob Sommerhitze, Stress im Job oder beim Sport. Über den Tag können wir öfter mal ins Schwitzen kommen. Das lässt sich kaum verhindern - unangenehmer Schweißgeruch hingegen schon. Deshalb ist ein gutes Deo das A und O, denn damit fühlen wir uns trotz Schwitzen den ganzen Tag über frisch und sicher. 

"Aluminium als Inhaltsstoff in Deos ist sehr umstritten"

Vorweg beantwortet - es geht auch ohne Aluminium; 

Hersteller arbeiten schon lange an Alternativen für den sehr umstrittenen Schweißhemmer in Deos. Inzwischen überzeugen auch immer mehr "natürliche" Deos in den Tests. 

Der Trend zu aluminiumfreien Deos geht weiter, immer mehr Konsumenten suchen nach Alternativen zu herkömmlichen Deos. Auf den Flakons stehen immer häufiger Slogans in großen Buchstaben wie "0% Aluminium" oder "ohne Aluminiumsalze". Doch was bedeuten Aluminium und Aluminiumsalze für mich und meine Gesundheit?

Aluminiumsalze sind Stoffe mit porenverengender Wirkung und galten früher als das Nonplusultra unter den schweißhemmenden Wirkstoffen. Inzwischen gibt es aber mehr Informationen zu den Inhaltsstoffen. Heute sind diese sehr umstritten, da sie unter anderem als Auslöser für Alzheimer und Blutkrebs gelten

Wie schädlich ist Aluminium im Deo wirklich? 

Seit Jahren streitet sich die Wissenschaft nicht darüber ob, sondern wie gefährlich Aluminium in Deos ist. Bereits bewiesen ist, dass Aluminium als neurotoxisch gilt. Das Leichtmetall ist zudem in der Lage, die Blut-Hirn-Schranke zu überwinden und kann dadurch das Nervensystem schädigen. Außerdem wurde in einer Studie erforscht, dass Frauen mit Brustkrebs eine signifikante höhere Aluminiumkonzentration im Brustgewebe aufweisen als nicht krebskranke Frauen. 

Seit 2019 rät das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) vorsorglich von der Verwendung aluminiumhaltiger Schweißhemmer ab. Jedoch gab es 2020 eine Teilentwarnung mit der Begründung, dass der Körper durch die Haut weniger Aluminium aufnimmt als bislang berechnet. Der Beitrag von Antitranspirantien zur Gesamtbelastung mit Aluminum soll geringer sein als bislang angenommen. Widerlegt wurde die Schädlichkeit der Leichtmetalle jedoch nicht. 

Kein Beweis, aber auch keine Entwarnung

Bis zur vollständigen Aufklärung der Bedeutung von Aluminiumsalzen als krebsauflösender Stoff, empfehlen die Wissenschaftler einen sehr sorgsamen Umgang mit Kosmetik, die Aluminium enthält. Es wird außerdem davon abgeraten, bereits im jungen Alter übermäßig viel zu verwenden.

Besonders vorsichtig sollte man bei verletzter Haut sein. Es wurde festgestellt, dass bei einer leicht verletzte Haut sechsmal mehr Aluminium in den Körper gelangt als bei einer unbeschädigten Haut. 

Was heißt ohne Aluminium?

Die Anmerkungen des Herstellers zu Antitranspirantien sind offiziell Hinweise und nicht wie bei Zigaretten Warnungen. Jedoch sollten diese trotzdem als Warnung verstanden werden

Deos enthalten antibakterielle Wirkstoffe und Duftstoffe, um den Schweißgeruch zu überdecken. In Antitranspirantien hingegen hemmen zusätzlich Aluminiumsalze den Schweißfluss. Mit der schweißhemmenden und antibakteriellen Wirkung der Aluminiumsalze sowie der Duftstoffe verhindern Antitranspirantien Achselnässe und unangenehme Gerüche. Die Gefahren hierzu haben wir bereits im obigen Text erläutert. 

Daher empfehlen wir, beim Deo immer ganz genau auf die Inhaltsstoffe zu achten. Ein Deo ohne Aluminium ist daher immer nur der erste Schritt. Wenn das Deo darüber hinaus auch noch keine Parabene, Silikone, Paraffine und Erdölprodukte sowie PEG und synthetische Stoffe enthält, kann man sich sicher sein, ein gutes Deo ohne schädliche Wirkstoffe zu verwenden.

Konventionelle Deos -  schädliche Inhaltsstoffe

In konventionellen Deos stößt man häufig auf Aluminiumsalze, die als Antitranspirantien verwendet werden. Die Aluminiumsalze wirken dabei auf effektive, aber bedenkliche Weise - sie ziehen die Haut zusammen und verschließen dadurch die Schweißdrüsen, sodass weniger Schweiß aus der Haut treten kann. 

Das kann wiederum zu einem Schweißstau führen, der für Juckreiz und Hautirritationen sorgt. 

Parabene sind ebenfalls in den meisten Deos enthalten. Diese haben eine antibakterielle Wirkung und werden daher als Konservierungsstoffe in den Deos eingesetzt. Sie können im Körper wie Hormone wirken und werden mit Unfruchtbarkeit, Diabetes, verfrühter Pubertät und hormonbedingten Krebsarten in Verbindung gebracht. 

PEG und PEG-Derviate werden in der Kosmetik und in den Deos als Ermulgatoren eingesetzt; als solche verbinden sie Wasser und Fett. Das Problem hierbei ist, dass sie die Haut durchlässiger machen können und es auf diese Weise Schadstoffen erleichtern, in den Körper zu gelangen.

Silikone, Paraffine und Erdölprodukte sorgen in konventionellen Deos unter anderem für die Verteilung der Aluminiumsalze. Ihre Wirkung auf den Menschen ist dabei noch unzureichend erforscht, sie gilt jedoch als äußerst bedenklich. Der Erdölabbau führt für unsere Umwelt seit Jahren zu massiven Schäden, die sich heute schon bemerkbar machen

Synthetische Duftstoffe werden in konventionellen Deos eingesetzt, um Schweißgeruch zu übertönen. Viele davon stehen im Verdacht, Allergien und Juckreiz in den Achseln auszulösen. Besonders kritisch zu begutachten in Deos sind polyzyklische Moschusverbindungen. Diese können hormonähnliche Wirkungen haben.

Triclosan ist tatsächlich nur in wenigen konventionellen Deos enthalten und wirkt antimikrobiell. Das heißt, der Wirkstoff tötet Bakterien, die dafür verantwortlich sind, dass Schweiß anfängt zu riechen. Triclosan kann aber der Hautflora massiv schaden und dabei eine ungesunde Bakterienresistenz verursachen.

Welches Deo hilft bei starkem Schweißgeruch

Menschen, die darunter leiden stark zu schwitzen, kämpfen oftmals auch gegen unangenehmen Schweißgeruch. Wichtig ist jedoch zu sagen, dass auffälliger Schweißgeruch auch aufgrund von Krankheiten oder hormoneller Umstellung entstehen kann. Dennoch ist er unangenehm.  

Als Hilfe gegen starken Schweißgeruch sind zwei Wege möglich. Erstens, den Schweißgeruch zu übertönen bzw. zu neutralisieren oder zweitens, das Schwitzen so weit wie möglich einzudämmen. Ersteres ist gesünder und empfehlenswerter. Die meisten Verbraucher setzen jedoch auf den Klassiker in der Schweißbekämpfung: das Deo. Dies hindert die schweißzersetzenden Bakterien an ihrer Arbeit. Ein Duschgel hilf dabei, den Schweiß zu entfernen. 

Viele probieren als Gegenstrategie zum Schwitzen häufiges Duschen. Die meisten Seifen und Duschgele eignen sich sehr gut dafür. Jedoch sollte man es auch nicht übertreiben mit der Häufigkeit, da man mit zu häufigem Duschen den körpereigenen Abwehrfilm auf der Haut angreift. 

Da man nicht immer die Möglichkeit hat, sich die Achseln zu waschen, ist der Griff zum Deo der am praktischsten. Einige Deos beinhalten antibakterielle Wirkstoffe und sorgen dafür, dass die im Mikrobiom auf der menschlichen Haut enthaltenen Keime die Ausdünstungen nicht so leicht zersetzen können. Dadurch lässt sich dem starken Schweißgeruch vorbeugen, der durch die Zersetzungsprozesse entsteht. Enthält das Deo zudem noch Duftstoffe, kann man dem unangenehmen Körpergeruch einen passenden Gegner gegenüberstellen. 

Ob man beim Deo einen Roll On, Deoroller, Deostick, Deospray, oder doch lieber eine Deocreme verwendet, liegt ganz an den Vorlieben des Nutzers. Bei den Produkten kann man sich vor seiner Entscheidung sämtliche Testberichte durchlesen, um seine Wahl einzuschränken, bevor man ein paar Produkte testet. Wichtig ist bei den Deos im Test immer auf ein Deo ohne Aluminium zu setzten, da ein natürliches Deo gesünder ist und Alu für Körper, Haut und Umwelt schädlich sind.

Unterschied Deodorant und Antitranspirant

Grundsätzlich unterschiedet man bei den beiden Begriffen Deodorant und Antitranspirant. Das Wort Deo schließt im allgemeinen Sprachgebrauch beide Produkte ein. Sie unterscheiden sich jedoch in der Wirkweise. Zu allererst sollte man wissen, wie der Geruch unter den Achseln entsteht - dieser entsteht durch Hautbakterien die unseren Schweiß zersetzen. Schweiß an sich ist geruchlos, weshalb frischer Schweiß nicht riecht. Deodorants wirken gegen diese Bakterien, meist durch Alkoholzusätze, die den Geruch neutralisieren und mit Parfüms, die den Geruch übertönen. Antitranspirante dagegen enthalten Aluminiumsalze, die unsere Schweißporen verengen und somit den Schweißfluss hindern. 

Was sind Bio-Deos?

Der Begriff "Bio-Deo" ist weder ein geschützter noch ein offizieller Begriff. Es werden hierbei hauptsächlich Deodorants bezeichnet, die die Naturkosmetik-Richtlinien einhalten und Deos, die vor allem aus Rohstoffen bestehen, die aus kontrolliert biologischen Anbau stammen. Ein Bio-Deo oder natürliches Deo enthält keine Aluminiumsalze. Es verstopft daher nicht die Poren, sondern neutralisiert den Geruch, den die Bakterien verursachen oder überdecken den Geruch mit natürlichen Duftstoffen. 

Warum sind aluminiumfreie Deos besser als konventionelle Deos ?

Anders als herkömmliche Produkte verzichten Bio-Deos auf viele Inhaltsstoffe, die als allergieauslösend, umweltschädlich oder gesundheitlich bedenklich gelten. Die sanften Inhaltsstoffe und Öle in Bio-Deos pflegen die Haut und sind angenehmer wenn man empfindliche Haut hat. Salbei ist hierbei ein wichtiger Inhaltsstoff. Es schließt nicht nur kleine Wunden, die vom rasieren kommen können, sondern reduziert auch die natürliche Schweißbildung. Einige Hersteller benutzen zudem Natron. Das ist ein basisches Mineral, welches Säuren und unangenehme Gerüche neutralisiert. Jedoch kann Natron besonders bei empfindlicher Haut auch zu Hautirritationen führen.

Es gibt also inzwischen genug Inhaltsstoffe, die das Aluminium und deren Salze ablösen. Wem sein Körper sowie die eigene Gesundheit wichtig sind, sollte auf natürliche Deos umsteigen. Ein netter Nebeneffekt ist zudem, dass dir die Umwelt dankt. 

Wie schneiden natürliche Deos im Test ab?

Immer mehr Kunden möchten ein Deo ohne Aluminium. Rund 60 % der Konsumenten bevorzugen laut einer Marktforschungsumfrage inzwischen ein Deo ohne Aluminium. Es ist den meisten Käufern heutzutage sogar wichtiger ein Deo ohne Aluminium zu verwenden, als ein Deo welches keine Flecken auf der Kleidung hinterlässt oder lange wirken soll.

Viele stellen sich die Frage, ob Deoroller, Sticks, Sprays ohne das porenverschließende Antitranspirant überhaupt wirken. Was für Alternativen nutzen die Hersteller?  Gibt es andere bedenkliche Zutaten, die das Aluminium ersetzen. Wenn man aluminiumfreie Deos etwas genauer unter die Lupe nimmt, sieht man das die Ergebnisse durchaus positiv ausfallen. Jedoch sollte man bei Deos ohne Aluminium  darauf achten, dass kein Natron enthalten ist. Das ist zwar bei weitem nicht so schädlich wie Aluminium oder die Salzkristalle, kann aber zu Hautirritationen führen.

Immer mehr Tests zeigen, dass natürliche Deos genauso gut wirken wie herkömmliche Deodorants. Der größte Unterschied ist tatsächlich, dass ein natürliches Deo viel gesünder für Körper und Umwelt ist. Ein weiterer Vorteil ist, dass natürliche Deos angenehmer und wir der Name schon verrät auch natürlicher riecht. 

Wirken aluminiumfreie Deos überhaupt?

Ein Deo ohne Aluminium wirkt mit natürlichen Keimhemmern wie Salbei, Melisse, Hopfen oder Fenchel. Auch die Duftstoffe sind natürlichen Ursprungs. Diese enthalten oft Zinkricinoleate: Das ist eine Verbindung aus Zink und Rizinussäure, die geruchserzeugende Verbindungen einfach einschließt. Alternativ wird auch oft Zitronensäureester eingesetzt. Die Mischung aus pflanzlichem Alkohol und natürlicher Zitronensäure soll Schweißbildung zwar zulassen, aber die Geruchsbildung verhindern.

Ein Deo ohne Aluminium bremst also  nicht den Schweißfluss es verhindert lediglich, dass der Schweiß auf der Haut anfängt zu riechen. Dazu bekämpft es die Bakterien, die für Zersetzungsprozesse unter den Achseln verantwortlich sind und überdeckt den Geruch mit natürlichen Düften und Ölen.  

In vielen Deos steckt als Bakterienhemmer Nummer 1 "Alkohol". Dieser wirkt antimikrobiell, er stört das Wachstum der Bakterien. Alkohol ist häufig in Deoroller und Sprays zu finden. 

Welches Deo hat kein Aluminium? 

Immer mehr Deo-Hersteller werben mit dem Slogan "Deo ohne Aluminium" "hält den ganzen Tag", doch welche Deos im Test überzeugen wirklich?

Im Test schneiden inzwischen viele Deos ohne Aluminum gut ab und in Zukunft wird man in den Regalen auch mehr Deos ohne Aluminium als mit finden, da immer mehr Konsumenten nach einem natürlichen Deo fragen und auch bei einem Deo auf die Inhaltsstoffe achten. 

Hochwertige natürliche Deos ohne Aluminium sind zwar im Vergleich zu Deos vom Discounter teurer, jedoch sind dann die Inhaltsstoffe hochwertiger. Zudem wird bei der Naturkosmetik auch auf die Nachhaltigkeit geachtet. 

Das Deo von Greenborn gibt es in fünf verschiedenen Düften, die alle unisex-tauglich sind. Die Inhaltsstoffe sind alle 100% natürlich und Made in Germany. Das Deo schützt die Haut durch sichere, cleane und natürliche Pflege, die auf Ihre Essenz reduziert und perfektioniert wurde. Das Deo kommt in Form eines Sticks und nicht als Roll On oder Spray, was für einige vielleicht etwas Gewöhnung bedarf. Das Deodorant ist 100 Prozent natürlichen Ursprungs, dermatologisch getestet und verzichtet auf Inhaltsstoffe wie Natron, Kaolin und Aluminium. Es ist dabei dennoch sehr wirksam und wirkt 24 Stunden.

Feedback? Schreib uns!

Du hast ein neues Deo ohne Aluminum getestet oder hast Fragen zum Thema Deo oder auch zu bestimmten Marken? Dann schreib uns!

Zurück zum Blog